EU-BauPVO: Kennzeichnung von Kabeln und Leitungen vor und nach dem 1. Juli 2017

Das Wirksamwerden der Bauproduktenverordnung (EU) 2011/305 (im Folgenden kurz EU-BauPVO) auch für Kabel und Leitungen führt zu Besonderheiten und spezifischen Problemen bei der Vermarktung dieser Produkte. Insbesondere die Pflichten zur Produktkennzeichnung, verbunden mit dem im Handel erfolgenden kundenspezifischen Zuschnitt der Kabel und Leitungen, stellen gewisse Herausforderungen dar. In Bezug auf die CE-Kennzeichnung sind diese nicht neu, sondern bestehen – zumindest teilweise – bereits bisher, bspw. auf Grund der Niederspannungsrichtlinie. Allerdings treten die spezifischen Problemstellungen im Bereich von Kabeln und Leitungen nun noch deutlicher zu Tage.

Ziel dieses Papiers ist es, Hersteller und Händler von Kabeln und Leitungen für den geltenden Rechtsrahmen zu sensibilisieren sowie eine aus Sicht von ZVEI und VEG rechtskonforme und praktikable Lösung für den Vertrieb zu skizzieren. Dabei wird im Folgenden ausschließlich der Fall betrachtet, dass ein einfacher Zuschnitt von Kabeln und Leitungen durch den Handel erfolgt. Darüber hinausgehende, das Produkt des ursprünglichen Herstellers verändernde Konfektionierungen, die bspw. dazu führen können, dass der Händler selbst als Hersteller gilt, sind nicht Gegenstand dieses Papiers … (weiterlesen im PDF-Dokument)


Hinweise zur Kennzeichnung von Kabeln und Leitungen unter der Bauproduktenverordnung (PDF)


Quellangaben: ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (www.zvei.org) / Bundesverband des Elektro-Großhandels (VEG) e.V. (www.veg.de)